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Der Grundsatz des Verhältnisses

Aktualisiert: 24. Apr.

"Die Dinge sind gut, wenn sie zusammen und nicht vereinzelt wirken."


Eine weitere Sichtweise auf diesen Grundsatz könnte folgendermaßen ausgedrückt werden:


Der Grundsatz der Teamarbeit


Wenn wir davon sprechen, dass die Dinge zusammenwirken, sprechen wir nicht davon, dass sie homogen oder einheitlich sind. Eher ist es wie die Beziehung zwischen Mitgliedern einer Sportmannschaft. Jeder hat bestimmte Funktionen im Spiel und das gemeinsame Ziel wird dadurch erreicht, indem jeder seine Aufgabe erfüllt. Dabei ist es unerheblich, ob das Ziel darin besteht, das Spiel zu gewinnen oder einfach Spaß am Spiel zu haben, das geschickteste Spiel zu spielen oder was auch immer.


Stehen einige meiner Ziele im Widerspruch zu anderen?

Oder haben diese Ziele trotz ihrer Vielfalt und ungleichen Bedeutung eine gemeinsame Richtung?

Manchmal haben ich das Gefühl, dass ich es schaffe, innere Konflikte durch eine hochentwickelte "Fähigkeit" zu ignorieren, um zu vermeiden, klar zu sehen ... eine Art halbabsichtliche Blindheit.

Wenn meine Wünsche und Träume knapp unterhalb der Schwelle meines Bewusstseins im Konflikt miteinander stehen, ist es kein Wunder, dass ich mich schwach, außer mir oder irritiert fühle. Auf jeden Fall fehlt etwas von diesem tiefen Frieden, der Lebenskraft und einer Freude, die nicht von den täglichen Schwierigkeiten des Lebens erschüttert werden.

Vielleicht haben diese negativen Gefühle also wenig oder überhaupt nichts damit zu tun, dass ich nicht im Lotto oder anderen externen Ereignissen gewonnen habe. Vielleicht sind sie, zumindest manchmal, Gefühle meiner eigenen inneren Konflikte.


Warum scheint es vernünftiger zu sein, an Angst, Verzweiflung und Paranoia zu glauben, als an positive, inspirierende Zustände? Auch wenn es noch so unwahrscheinlich scheint: Die Schaffung eines dauerhaften Klimas des Friedens, der Kraft und Freude ist möglich!


Natürlich ist die Permanenz relativ. Wir sprechen nicht von einem unerschütterlichen Zustand der Glücksseligkeit. Dinge werden passieren, Ereignisse werden dich wütend, traurig, verängstigt usw. machen. Aber der zugrunde liegende Kern von Frieden, Kraft und Freude wird eine Art Heimatbasis sein. Zu ihr wirst du automatisch (immer schneller) zurückkehren. Du wirst schließlich von ihr leichter aufsteigen (zu inspirierenden Zuständen), als absteigen (zu negativen Emotionen) können.


Wenn wir diese Gefühle wirklich vertiefen wollen, könnte ein erster Schritt darin bestehen, unsere vielleicht widersprüchlichen und sicherlich vielfältigen Hoffnungen zu studieren.

Nehmen wir uns nur ein paar Minuten Zeit und notieren zwei oder drei Situationen in unserem Leben, in denen wir unsere Handlungen im Lichte dieses Prinzips leiten könnten und sollten. Dies ist etwas, das man nicht einmal, sondern in verschiedenen Momenten und in verschiedenen Situationen tun sollte.









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