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Die blinden Männer und der Elefant

Aktualisiert: 10. März

Der Grundsatz der Ablehnung der Gegensätze "

Es kommt nicht darauf an, auf welche Seite dich die Ereignisse gestellt haben. Wichtig ist für dich, zu begreifen, dass du selbst keine Seite gewählt hast."


Eine der berühmtesten Versionen im 19. Jahrhundert war das Gedicht The Blind Men and the Elephant (Die blinden Männer und der Elefant) von John Godfrey Saxe (1816–1887).

Das Gedicht beginnt mit


Es war'n mal sechs Männer (Hindustanten), geneigt recht viel zu erfahren.

Die gingen, zu seh'n einen Elefanten (obwohl's alle Blinde waren),

dass jeder durch seine Betrachtung konnt' Wissen erlang'n und bewahren.

Die Blinden kommen zu dem Schluss, dass der Elefant wie eine Wand, eine Schlange, ein Speer, ein Baum, ein Fächer oder ein Tau sei, abhängig davon, wo sie ihn befühlt haben. Sie geraten in eine hitzige Debatte, die nicht in Handgreiflichkeiten ausartet, aber in Saxes Version wird der Konflikt nicht gelöst.


Moral von der Geschicht':

Häufig im Krieg der Theologen bekämpfen sich Koryphäen.

Was der Eine als Wahrheit hat erkannt, die Andren als Lüge schmähen,

Und plappern über 'nen Elefant, den keiner hat je gesehen!


https://de.wikipedia.org/wiki/Die_blinden_Männer_und_der_Elefant



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