Tod

Offiziant: Das Leben in diesem Körper ist erloschen. Wir müssen uns bemühen, in unserem Geist das Bild dieses Körpers vom Bild der Person zu trennen, an die wir uns jetzt erinnern...

 

Dieser Körper hört uns nicht. Dieser Körper ist nicht jene Person, an die wir uns erinnern...

 

Wer die Gegenwart eines anderen, vom Körper getrennten Lebens, nicht spürt, mag Folgendes erwägen: Obwohl der Tod diesen Körper gelähmt hat, werden die Handlungen, die im Leben vollbracht wurden, weiterwirken, und ihr Einfluss wird nie aufhören. Diese Kette von Handlungen, die während des Lebens in Gang gesetzt wurde, kann vom Tod nicht aufgehalten werden. Wie tief ist das Nachsinnen über diese Wahrheit, selbst wenn wir nicht ganz begreifen, wie eine Handlung sich in eine andere verwandelt!

Und wer die Gegenwart eines anderen, vom Körper getrennten Lebens spürt, sollte genauso darüber nachdenken, dass der Tod nur den Körper gelähmt hat, dass der Geist sich einmal mehr siegreich befreit hat und sich den Weg zum Licht bahnt...
Wie auch immer unsere Anschauung sein mag: Weinen wir nicht um die Körper. Denken wir vielmehr über die Wurzeln unserer Glaubensvorstellungen nach, und eine sanfte und stille Freude wird uns erreichen...

Frieden im Herzen und Licht im Verständnis!