Die richtige Gelegenheit der Handlung

"Widersetze dich nicht einer großen Kraft. 
Weiche zurück, bis sie schwächer wird, dann aber gehe mit Entschlossenheit  voran!"

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Dieser Grundsatz empfiehlt, nicht den kleinen Unannehmlichkeiten oder Problemen auszuweichen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden. Man soll nur, so erklärt der Grundsatz, vor  unüberwindbaren Kräften zurückweichen, vor solchen, die bei einer Konfrontation unzweifelhaft unsere Kräfte übersteigen würden. Vor kleinen Schwierigkeiten zurückzuweichen, schwächt die Leute, es macht sie zaghaft und ängstlich. Großen Kräften standhalten zu wollen, macht die Leute anfällig für alle Arten von Fehlschlägen und Missgeschicken.

Problematisch ist es, wenn man nicht im Vorhinein weiß, wer stärker ist, man selbst oder die Schwierigkeit. Das sollte man durch kleine “Versuche” herausfinden. Man stellt sich kleinen Konfrontationen, die nicht die ganze Situation aufs Spiel setzen und einen Spielraum lassen, die Haltung zu ändern, falls die Situation unhaltbar wird. Früher nannte man das “Bedachtsamkeit”, das kommt dem was wir hier meinen sehr nahe.

Da gibt es noch einen anderen Punkt: Wann soll man voran gehen? Zu welchem Zeitpunkt hat die Schwierigkeit an

Kraft verloren oder zu welchem Zeitpunkt haben wir an Kraft gewonnen? Auch hier kann man “Tests” machen, immer wieder kleine Versuche starten, die nicht gleich alles definieren. Wenn das Kräfteverhältnis zu unseren Gunsten steht und die Schwierigkeit schwächer geworden ist, sollte man uneingeschränkt voran gehen. In dieser Situation an Kräften zu sparen, bedeutet den Sieg zu gefährden, da man nicht mit der gesamten zur Verfügung stehenden Energie vorgeht.

 

Dieser Grundsatz wird durch folgende Märchen erläutert:

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Der hungrige Fuchs

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Himmel und Hölle

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Schildkröt und Möwe

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Der alte Fischer und der Geist