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Die Goldene Regel

"Wenn du andere so behandelst, wie du selbst behandelt werden möchtest, befreist du dich."


Persönliche Reflexionen:

Wie wir bereits erwähnt haben, tauchen Variationen der "Goldenen Regel" in vielen Religionen, Philosophien und ethischen Systemen auf. Wenn wir jedoch die Vertreter dieser Schulen fragen, "warum" wir diese Regel befolgen sollten, könnten ihre Antworten erheblich voneinander abweichen. Für einige mag es offensichtlich daran liegen, dass ihr Gott dies gesagt hat. Für andere vielleicht, weil es die soziale Harmonie fördert. Im Zusammenhang mit unseren Prinzipien ist das Motiv sowohl explizit als auch sehr spezifisch - das Prinzip selbst besagt, dass wir uns befreien, wenn wir auf diese besondere Art und Weise handeln. Wir sehen noch einmal, wie die Prinzipien in dem von unseren Handlungen in uns erzeugten Register verwurzelt sind. Hier sind einige interessante Kommentare zu all dem:

Auszug aus: Silo. „Die Erde menschlich machen.“


„Ich spreche zu dir von Freiheit nicht als etwas Unbeweglichem, sondern davon, sich selbst Schritt für Schritt zu befreien – so wie sich jemand, der sich seiner Stadt nähert, vom bereits zurückgelegten Weg befreit. „Was man tun soll“ hängt dann nicht mehr von einer fernen, unverständlichen und überkommenen Moral ab, sondern von Gesetzmäßigkeiten: von Gesetzen des Lebens, des Lichts und der Entwicklung.


Hier sind die so genannten „Grundsätze“, die bei der Suche nach der inneren Einheit helfen können:“

1.Wenn man sich der Entwicklung der Dinge entgegenstellt, geht man gegen sich selbst vor.

2.Wenn du etwas zu erzwingen versuchst, so erzeugst du das Gegenteil.

3.Widersetze dich nicht einer großen Kraft. Weiche zurück, bis sie schwächer wird, dann aber gehe mit Entschlossenheit voran.

4.Die Dinge sind gut, wenn sie zusammen und nicht vereinzelt wirken.

5.Wenn für dich Tag und Nacht, Sommer und Winter gleich gut sind, hast du die Widersprüche überwunden.

6.Wenn du dem Vergnügen nachjagst, fesselst du dich ans Leiden. Solange du jedoch deiner Gesundheit nicht schadest, genieße unbefangen, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

7.Wenn du einem Ziel nachjagst, machst du dich unfrei. Wenn du allem, was du tust, so nachgehst, als sei es ein Ziel in sich selbst, befreist du dich.

8.Deine Konflikte werden dann verschwinden, wenn du sie aus ihrem letzten Grund heraus verstehst, und nicht wenn du sie lösen willst.

„9.Wenn du den anderen schadest, bleibst du unfrei. Solange du aber anderen nicht schadest, kannst du in Freiheit tun, was immer du magst.

10.Wenn du die anderen so behandelst, wie du selbst behandelt werden möchtest, befreist du dich.“




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